Durch Anwendung der Stereolithografie werden 3D-Daten in Urmodelle umgesetzt. Die Stereolithographie basiert auf der schichtweisen Aushärtung eines UV-sensitiven Flüssigpolymers mittels Laseremission. Mit Hilfe von Vakuumguss werden Prototypen erstellt, die dem späteren Serienteil in Belastbarkeit und Aussehen weitgehend gleichen. Dabei wird das Stereolithografieteil unter Vakuum in Silikon eingebettet und nach dem Aushärten des Silikons entformt.

In die Silikonform wird unter Vakuum (so werden Lufteinschlüsse vermieden) das Gießharz eingefüllt und die Abgüsse erzeugt. Je nach Gießharz können die Eigenschaften der Abgüsse variiert werden. Schritt für Schritt wird die Funktion hergestellt und getestet.[hr]

Vakuumgiessen

Wir stellen Urmodelle her aus:

  • Stereolithographieteilen nach CAD-Daten
  • CNC-Fräsen nach CAD-Daten
  • Vorhandenen Mustern, aus z.B Designmodellen

Vorteile:

  • Erstes Musterteil, aus Silikonform gegossen, bereits nach 2-3 Tagen
  • Materialien mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften möglich
  • Je nach Bauteilgeometrie sind ca. 20 Abgüsse aus einer Form möglich. Das Verfahren ist bis zu einer Stückzahl von 500-1000 Stück wirtschaftlich
  • Temperaturfestigkeit bis 185°C
  • harte Werkstoffe, glas- oder carbongefüllt
  • weiche Silikon- oder Polyurethan-Werkstoffe, bis Shorehärte 25A
  • transparent, bis hin zu optischer Güte
  • einfärbbar oder metallisierbar

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